Gedichte über den Dobel

Einheimische, Besucher und Gäste haben ihre Anhänglichkeit und Verbundenheit zu "ihrem Dobel" wiederholt in Reimen und Versen ausgedrückt. Kleine Kostproben von heimischer und auswärtiger Feder vermitteln "nahe und ferne Liebe" zum Dobel.
Am Waldrand
Am Waldrand

Dobler Höh´n und Eyachtal, da bin ich zuhaus
hier in meiner Heimat, da kenn´ ich mich aus
Wald, Wiesen und Felder, das Wasser klar und rein
hier an diesem schönen Ort, da möcht ich immer sein.

Die Insel voller Sonne, so wirst du genannt
im Winter in Eis und Schnee - bist du allen bekannt
Du bist wie ein Zauber - das liegt in der Luft
genieß´ jeden Atemzug von diesem Märchenduft.

Dein Zeichen, der Wasserturm, thront hoch über dir
"den Himmel auf Erden" hat man wirklich nur hier,
wie Kristall zwischen Bergen fließt die Eyach ins Tal
mein liebes Dörflein, ich grüß' dich tausendmal.

Du herrliches Paradies und das ganz in pur
hier gibt's noch unberührt ein Stückchen Natur
Du Perle vom Schwarzwald - ich hab' dich so gern
Dich mögen jung und alt von nah und fern!

 

Wer den Dobel liebt, der liebt die Höhe;
den weiten Blick ins ferne Tal.

Wer den Dobel mag, der liebt die Ruhe;
das bescheidne Glück, fern von Gedröhn.

Wer den Dobel kennt, der liebt das Wandern;
das ruhige Schreiten, Schritt vor Schritt.

Wer auf dem Dobel lebt, der lebet länger;
denn früher wird es Tag, und später sinkt die Sonne.

Drum sei gepriesen aus der Ferne!
Gedanken gehn gewundene Wege zur herben Schönheit auf der Höhe.

Helmut Weiser