St. Petersburger Knabenchor - Eigentum der Republik

Die Sänger gratulierten den Einwohnern von Baden-Baden und gaben ein Solo-Konzert in der Stadt Dobel
Der Knabenchor zu Besuch auf dem Dobel
Der Knabenchor zu Besuch auf dem Dobel

 

Der Morgen traf sich heute mit der Sonne die ganz vorsichtig über die Berge schaute. Das Thermometer überschritt die Markierung + 12 Grad! Es konnten nicht anders, als uns zu freuen, weil wir einen Auftritt im weltberühmten Kurort Baden-Baden hatten. Wir traten auf einer Bühne im freien, auf dem Weihnachtsmarkt auf.

Die Stadt zeigte eine luxuriöse Schönheit und Reichtum. Eine Berglandschaft, die Architektur der alten Häuser, weihnachtlich eingerahmte Villen – man kam nicht umhin, all das zu bewundern. Der Weihnachtsmarkt war reichhaltig, duftend und hell. Der Platz war voll von Menschen. Die Bühne, auf der wir uns niedergelassen hatten, war überdacht, es war ausreichend, die Künstler fühlten Wärme und Behaglichkeit. Im Allgemeinen kann ein Auftritt auf einem Weihnachtsmarkt kaum wie ein Konzert im herkömmlichen Sinne des Wortes werden. Für uns ist es vielmehr, spazieren gehen, Erholung, wo es Raum und Gesang gibt, und heißen Punsch und eine traditionelle Bratwurst in einem luftigen Brötchen. Zuschauer auf den Weihnachtsmärkten sind immer glücklich, nett und freundlich, sind in Hochstimmung und feiern jede Darbietung mit begeistertem Jubel und Applaus. Das singen ist hier leicht und macht Spaß, denn es herrscht rundherum Feiertagsstimmung.

Für das Abendkonzert in der Stadt Dobel fuhren wir auf gewundenen „Serpentinen“, sanft ansteigend höher und höher. Bei der Ankunft erfuhren wir wieder, dass wir nicht in einer Kirche sondern im Konzertsaal zu singen hatten. Über die Akustik im Saal redeten wir zum wiederholten Mal. Der heutige Saal war eine angenehme Ausnahme. Seine Akustik war gut genug, und der Chor klang hier anständig. Das Konzert wurde vom lokalen Fernsehen gefilmt.

Durch die Tradition der Weihnachtskonzerte - von Herrn Udo Haidt organisiert -, erschien der Chor auf der Bühne in völliger Dunkelheit, mit Kerzen in den Händen. Der Chor wurde heute auch von der örtlichen Blaskapelle begleitet. Natürlich ist ein solcher Anblick zauberhaft. Erstmals sang der Chor mit einer brennenden Kerze das Lied "Lobet den Namen des Herrn".

Bei dem Konzert beehrte uns mit seiner Anwesenheit der Bürgermeister, Herr Wolfgang Krieg. Er animierte den Dirigenten von der Chorschule zu erzählen. Vadim Alexandrowitch sprach glücklich über den Chor, wie man ein Studio aufbaut, und zum Abschluss seiner Rede sagte er folgende Worte: „Nach dem Konzert heute Abend merkte ich, dass ich stolz auf mein Land bin, nicht nur weil es bei uns Öl und Gas gibt, sondern vor allem, weil wir ein tolles Team haben – die Jungen vom St. Petersburger Knabenchor ".