Neuenbürg

Am Anfang waren die Kelten: Sie besiedelten vor rund 2.500 Jahren den Schlossberg und suchten in der Erde nach Erz. Auf diese Weise schufen Sie in Neuenbürg eine Tradition, die bis in die Gegenwart reicht.
Schloss Neuenbürg
Schloss Neuenbürg

Auch heute noch ist der markante Schlossberg das Wahrzeichen der male­rischen Stadt im Oberen Enztal. Der Fluss schlägt hier einen großen Bogen - die Geologen bezeichnen diese landschaftliche Besonderheit als ?Um Laufberg". Das Schloss Neuenbürg diente früher den Herzögen von Württemberg als Obervogtei. Hauptattraktion heute ist das ?kalte Herz", ein begehbares Theater nach einer Erzählung des schwäbischen Dichters Wilhelm Hauff.

In sechs Räumen erlebt der Besucher hier die Kulturgeschichte der Region mit den Flößern und Glasbläsern, den guten und bösen Geistern des Schwarzwaldes. Einen Besuch lohnt auch der idyllisch gelegene Schlossgarten sowie die St. Georgskirche mit den spätmittel­alterlichen Wandmalereien.

Wenige Kilometer südlich trifft der Gast auf das Naturschutzgebiet Eyachtal. Hier weisen an vielen Stellen Steinbrüche, Erdkeller und Wasserstuben auf traditionelle Waldgewerbe hin. Im klaren Wasser gedeiht die Schwarzwald-Forelle - eine regionale Spezialität.

Ganz in der Nähe der Eyach befindet sich die ehemalige Erzgrube ?Frischglück". Der einstündige Rundgang durch die alte Arbeitswelt unter Tage führt die Besucher in die Erde hinein und zurück zu den keltischen Ursprüngen der Stadt Neuenbürg.

Die Erdverbundenheit der Region ist auch heute noch zu spüren: Beim Besuch des Bergwerks oder des Museums im Schloss. An den großen Markttagen, wenn das Zentrum rund um den Marktplatz zum Leben erwacht. Auf Wanderungen und Spaziergängen in der schönen Natur rund um Neuenbürg. Oder wenn Schmuckkünstler und Kunsthandwerker in Neuenbürg neue Ideen und Kreationen präsentieren.